Die Rede von komplexen Grenzen ist in der Grenzforschung allgegenwärtig. Jedoch oft ohne zu klären, was damit analytisch gemeint ist. Im Podcast diskutieren D. Gerst und C. Wille, warum Grenzen nicht als stabile Linien verstanden werden können, sondern als relationale, emergente Ordnungen, deren Wirksamkeiten sich im dynamischen Zusammenspiel von Akteuren, Praktiken, Diskursen u. v. m. entfalten. Ein Podcast für Grenzforschende, die Komplexität nicht nur benennen, sondern ernst nehmen wollen.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Grenzen steht derzeit vor großen Herausforderungen, was die Border Studies spürbar ...