2020

Das UniGR-Center for Border Studies lädt am 30. November zum öffentlichen Vortrag von Judith Kohlenberger ein. Die Kulturwissenschaftlerin der Wirtschaftsuniversität Wien spricht über Dynamiken der Fluchtmigration und des globalen Grenzmanagements. Der Online-Vortrag findet im Rahmen der interregionalen Vortragsreihe “Grenzwirklichkeiten: Herausforderungen und Perspektiven in ungewissen Zeiten“ statt.

Das UniGR-Center for Border Studies lädt am 26. November zum öffentlichen Vortrag von Julia Schulze Wessel ein. Die Politikwissenschaftlerin am “anDemos – Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung e.V.” spricht darüber, wie Geflüchtete demokratische Ordnungen herausfordern. Der Online-Vortrag findet im Rahmen der interregionalen Vortragsreihe “Grenzwirklichkeiten: Herausforderungen und Perspektiven in ungewissen Zeiten“ statt.

Das UniGR-Center for Border Studies lädt am 17. November zum öffentlichen Vortrag von Elisabeth Boesen ein. Die Ethnologin von der Universität Luxemburg spricht über grenzüberschreitendes Wohnen an der Luxemburger Grenze. Der Online-Vortrag findet im Rahmen der interregionalen Vortragsreihe “Grenzwirklichkeiten: Herausforderungen und Perspektiven in ungewissen Zeiten“ statt.

Zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wurden im März 2020 viele EU-Binnengrenzen geschlossen. Der soeben erschienene Beitrag diskutiert die Grenzschließungen, aber auch die auftretenden sozialen Grenzziehungen und bringt sie mit Sicherheitsmaßnahmen, (Ver-)Ordnungen, Renationalisierungsreflexen und Widerständen in Verbindung. Der Beitrag ist während des Lockdown entstanden und gibt Einblicke in das Zeitgeschehen.

Welche Geographien der Grenzen können im Spiegel von Grenz(de)stabilisierungen rekonstruiert werden? Damit setzen sich die Autor*innen des soeben erschienenen Bands auseinander und untersuchen Grenzen in ihren (Re-)Produktionsprozessen. Die 18 Beiträge reichen von Fragen der Energie, Kooperation, Identität über Covid-19 bis hin zu Urbanisierungsprozessen im ländlichen Raum.

Internationale Mobilität entfaltet neue Horizonte zwischen Hier und Dort. Was dies für Identitäten und Ortsbindungen bei mobilen Hochqualifizierten bedeutet, untersucht Anna-Lisa Müller in ihrem neusten Buch. Die Geografin und Soziologin befragt darin 19 internationale Migrant*innen zu ihrem Alltag und rekonstruiert den spannenden Balanceakt zwischen Hierbleiben und Weggehen.

Die AG Bordertexturen des UniGR-Center for Border Studies ist auf der 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) mit dem Panel "B/Ordering-Prozesse als Bordertexturen: Empirische Beiträge der kulturwissenschaftlichen Grenzforschung" vertreten. Vorgestellt und diskutiert werden Anwendungen des Bordertexturen-Ansatzes, der B/Ordering-Prozesse in komplexerer Weise erfasst. Die Tagung findet vom 8. bis 10. Oktober 2020 in Frankfurt (Oder) statt.

Mit dem Vortrag „B/Ordering-Prozesse als Bordertexturen“ führt C. Wille auf der 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) in das gleichnamige Doppelpanel ein. Er stellt zunächst die Hinwendung zu Grenzen als soziale Produktionen vor, erläutert darauf aufbauend eine geweitete Auffassung solcher Prozesse, um schließlich zu komplexeren Betrachtungen von Grenz(de)stabilisierungen zu gelangen. Als dafür einschlägigen Zugang geht er auf den Bordertexturen-Ansatz ein.

C. Wille (Uni Luxemburg) und F. Weber (Uni des Saarlandes) organisieren auf der 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft ein Panel zur Multivalenz von Grenzen. Die vier Vortragenden arbeiten anhand von Analysebeispielen in den Bereichen Migration, Theater und Literatur Mehrwertigkeiten und Asymmetrien von Grenzen heraus. Die Tagung findet vom 8. bis 10. Oktober 2020 in Frankfurt (Oder) statt.

Der soeben erschienene Beitrag beleuchtet Grenzschließungen und soziale Grenzziehungen im Zuge der Pandemie. Die betrachteten Grenzgeographien von der Subjektebene bis zur globalen Ebene stehen mit Sicherheitsmaßnahmen, eingesetzten (Ver-)Ordnungen, politischen Renationalisierungsreflexen und zivilgesellschaftlichen Widerständen im Zusammenhang. Der Beitrag schließt mit einen Ausblick auf relevante Themen mit und nach COVID-19.

Im Zuge der COVID-19-Pandemie sind Grenzen binnen kürzester Zeit im politischen Handeln und im Alltag der Menschen (wieder) relevant geworden. Die Autor*innen der neuen Ausgabe von “UniGR-CBS Borders in Perspective” beleuchten diese Dynamik aus dem Blickwinkel von territorialen Grenzen und sozialen Grenzziehungen. Die Beiträge sind während des Lockdown im Frühjar 2020 entstanden und geben Einblicke in das Zeitgeschehen der globalen Pandemie.

Das UniGR-Center for Border Studies lädt am 6. Juli zum Vortrag von Claudia Polzin-Haumann ein. Die Sprachwissenschaftlerin von der Universität des Saarlandes spricht über Sprachenwirklichkeiten im Grenzraum. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der interregionalen Vortragsreihe “Grenzwirklichkeiten: Herausforderungen und Perspektiven in ungewissen Zeiten“ findet online statt.

Das UniGR-Center for Border Studies lädt am 29. Juni zum Vortrag von Kirsten Sandrock ein. Die Gastreferentin von der Georg-August Universität Göttingen spricht über Grenzwirklichkeiten und Grenzfiktionen im Kontext des Brexit. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der interregionalen Vortragsreihe “Grenzwirklichkeiten“ findet online statt.

Die Schließung der Grenzen im Zuge der COVID-19-Pandemie hat in Grenzregionen sofortige Wirkung gezeigt. In dem Online-Rundtischgespräch des UniGR-Center for Border Studies am 28. Mai wird die Situation in der Großregion diskutiert. Dafür eingeladen sind der Vizepräsident für deutsch-französische Beziehungen der Uni Lothringen, die Direktorin des Europäischen Schengen-Zentrums, ein Linguist von der Viadrina-Universität und ein Geograph der Uni des Saarlandes.

Das ZDF hat den Verbund “Universität der Großregion” am 28. April besucht und über die aktuelle Situation berichtet. Im “heute journal” wurden die Kooperationsbedingungen für die Universitäten in COVID-19-Zeiten vorgestellt und die Probleme für grenzüberschreitende Studiengänge angesichts geschlossener Grenzen. Außerdem kam das "Center for Border Studies" der Universität der Großregion zu Wort.

Innerhalb weniger Tage hat die Covid-19-Pandemie das Zusammenleben tiefgreifend verändert. Das UniGR-Center for Border Studies hat eine Initiative ins Leben gerufen, die auf die Rolle von territorialen Grenzen, sozialen Grenzziehungen und (Dis)Kontinuitäten in Grenzregionen aufmerksam macht. Die Beobachtungen und Einordnungen der beteiligten Grenzforscher*innen sind online verfügbar.

Territoriale Grenzen und soziale Grenzziehungsprozesse gewinnen im Zuge der Covid-19-Pandemie eine zum Teil dramatische Relevanz. Zugleich sind aber auch – und insbesondere in Grenzregionen – neue Allianzen und Solidaritäten zu beobachten. Dieser Beitrag leistet keine elaborierte Analyse, sondern versteht sich als eine kritische Kommentierung von Grenz(raum)dynamiken in Zeiten der globalen Corona-Pandemie.

Auf seiner Webseite stellt das UniGR-Center for Border Studies einen Wissenspool für Grenzforschende und Akteure in Grenzregionen bereit. Über Kurzzusammenfassungen zu den Kernaussagen werden darin wissenschaftliche Fachartikel oder politische Strategiedokumente einfach und schnell zugänglich. Das digitale Wissens- und Dokumentationszentrum ist in drei Sprachen verfügbar.

Am 6. Februar ist Luca Greco (Uni Lothringen) zu Gast im Atelier Bordertexturen. In seinem Vortrag nähert sich der Soziolinguist Grenzen über den Begriff der Assemblage, wie ihn Deleuze und Guattari vertreten, und zeigt Anwendungsperspektiven am Beispiel der italienisch-französischen Grenze auf. Der Vortrag „Borders as Assemblages: Some Theoretical and Methodological Perspectives“ findet 16.00 Uhr an der Uni des Saarlandes im Gebäude A5 3 statt.

In Zeiten zunehmender transnationaler Mobilität, der so genannten ‚Flüchtlingskrise‘ und politischer Regulierungsregime werden Grenzen immer stärker debattiert. Ziel der interregionalen Vortragsreihe (12/2019-05/2020) ist es, die wissenschaftliche Debatte über Grenzräume mit internationalen Gästen aufzufächern, um Studierende und Wissenschaftler für Grenzdynamiken zu sensibilisieren.

Am 9. Januar ist C. Wille zu Gast an der Uni Trier im Forschungsseminar “Caring across the border. Frühe Bildung, Betreuung und Erziehung in der Großregion“. In seinem Vortrag „Living across the border“ gibt er einen Überblick zu möglichen konzeptionellen und empirischen Zugängen der Grenzforschung zu grenzüberschreitenden Lebenswirklichkeiten. Der hochschulöffentliche Vortrag findet 14.00 Uhr im Raum N4 statt.