Interkulturelles Labor Luxemburg

Fragen rund um Interkulturalität werden diskutiert im gerade erschienenen Sammelband  „Interkulturelles Labor – Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation“. Behandelt werden die Themen Theater, Medien, Literatur und Sprache im Luxemburger Kontext. Im Gespräch mit C. Wille erklärt die Herausgeberin, warum das kleine Land als Motor der Interkulturalitätsforschung gelten kann.

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Großregion SaarLorLux - ein grenzüberschreitender Medienraum?

Zehn Wissenschaftler diskutieren in dem Band „Grenzüberschreitende Informationsflüsse und Medien in der Großregion SaarLorLux“ die europäische Region als Medienraum (erscheint 11/2015). Sie untersuchen in Fallstudien mediale und journalistische Kulturen und zeigen Wege in eine grenzüberschreitende mediale Öffentlichkeit auf. Im Interview erklären die Herausgeber, welche Hemmnisse es dafür noch zu überwinden gilt.

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Werk und Rezeption von Michel Majerus

Der luxemburgische Künstler Michel Majerus kam bei einem Unfall jung ums Leben. Schon zu Lebzeiten war er international bekannt und seine Bilder hängen heute in renommierten Galerien. Paul Dell hat mit vielen Wegbegleitern Majerus’ gesprochen und in seinem Buch das Werk und die Rezeption des Künstlers aufgearbeitet. Im Gespräch mit Christian Wille erklärt Dell, warum Kunstrezensenten von einem „Ausnahmekünstler der Jahrtausendwende“ sprechen.

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Möglichkeiten und Grenzen praxistheoretischer Ansätze

Der kürzlich erschienene Band „Praxeologie“ widmet sich einer jungen Theoriebewegung. Im Gespräch mit Christian Wille berichten die Herausgeber über das Anliegen des Buchs: die empirischen Anwendungsperspektiven, die disziplinenübergreifende Reichweite praxistheoretischer Ansätze, aber auch die notwendige Verständigung auf einen gemeinsamen theoretischen Rahmen.

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Identitäten und Stereotype in der Großregion

Antje Schönwald stellt in ihrem Buch Identitäten und Stereotype in der Großregion vor. Dafür hat sie mit Akteuren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gesprochen und rekonstruiert, inwiefern sie sich an kursierenden Identitätsangeboten orientieren. Im Gespräch mit Christian Wille berichtet sie außerdem über die Bedeutung der Großregion als europäische Modellregion im Zuge von Identifizierungsprozessen.

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Werbung und Identität in Luxemburg

In seinem Buch untersucht Sebastian Reddeker die Beziehung zwischen Werbung und Identität, die im multikulturellen Luxemburg besonders vielschichtig ausfällt. Mit einem innovativen Ansatz nähert sich der Wirtschafts- und Medienwissenschaftler einem Werbediskurs, der als Kreuzungspunkt von unterschiedlichen Symbolwelten umschrieben werden kann, so der Autor im Gespräch mit Christian Wille.

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Multilokale Lebenswelten

Cédric Duchêne-Lacroix und Pascal Maeder haben das Buch „Hier und dort - Ressourcen und Verwundbarkeiten in multilokalen Lebenswelten“ herausgegeben. Die Autoren des zweisprachigen Sammelbands untersuchen multilokale Lebensformen und versuchen mobile Sesshaftigkeit neu zu denken. Im Gespräch mit Christian Wille erklären die Herausgeber, warum die multilocal studies interdisziplinär ausgerichtet und bei Studierenden beliebt sind.

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Die Großregion als Kulturgemeinschaft

Eva Mengen hat das Buch „Au Centre de l’Europe – Im Reich der Mitte 2“ herausgegeben. Es ist als „eine Reise zu den Anfängen der europäischen Idee zu verstehen“ und profiliert die Großregion als Kulturgemeinschaft. Im Gespräch mit Christian Wille erklärt sie, was es mit dem Titel auf sich hat und warum sie den Begriff der Kulturgemeinschaft auch über das Buch hinaus stark machen will.

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Erinnerungsorte in Luxemburg

Sonja Kmec und Pit Péporté haben das Buch „Lieux de mémoire – Erinnerungsorte in Luxemburg 2“ herausgegeben. Im Interview erklärt Sonja Kmec den Unterschied zwischen Gedenk- und Erinnerungsort und gibt einen Einblick in den Band. Darin geht es nicht um ein „systematisches Abgrasen von Erinnerungsorten“, sondern ausgewählt wurden vor allem solche, die auch außerhalb von Luxemburg bekannt sind.

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Europa im Alltag

Durch das Pendeln zwischen zwei Ländern entstehen grenzüberschreitende Lebenswelten. Im Buch „Grenzgänger und Räume der Grenze“ werden sie aufgedeckt und diskutiert. Christian Wille erklärt im Interview mit der Journalistin Wiebke Trapp, warum die Grenzgänger pendeln, welche Bedeutung Stereotype und Sprachen haben und was ein grenzgängerfreundliches Unternehmen ist.

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