Grenzüberschreitende Alltagspraktiken in der Großregion

Der Atlas für Luxemburg und die Großregion informiert ab sofort über grenzüberschreitende Alltagspraktiken in der Großregion: Einkaufen für den täglichen Bedarf, freizeitorientiertes Shoppen, Naherholung, Besuchen von kulturellen Veranstaltungen sowie von Freunden und Familienmitgliedern. C. Wille zeigt in seinem Beitrag grenzüberschreitende Mobilitätsströme auf und gibt Einblicke in grenzüberschreitende Lebenswelten.

20 Jahre Gipfel der Großregion

20 Jahre Gipfel der Großregion – das ist durchaus ein Grund zum Feiern. 1995 auf Anregung Luxemburgs und des Saarlandes eingerichtet, sollte er als Entscheidungsgremium auf politischer Ebene die Arbeit der Regionalkommission Saar-Lor-Lux – Trier/Westpfalz – Wallonien stärken. Seitdem hat er viel auf den Weg gebracht und seine Arbeitsstrukturen bis zu einem EVTZ weiterentwickelt. C. Wille kommentiert das Jubiläum am 20. November im Luxemburger Wort.

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Ringvorlesung - Großregion SaarLorLux

Im Sommersemester 2014 fand an der Universität Luxemburg die Ringvorlesung „Die Großregion SaarLorLux: Lebenswirklichkeit oder politische Konstruktion?“ statt. Eingeladen waren 16 Dozenten der Universitäten Luxemburg, Saarland und Lothringen, deren Vorlesungen auch im Live-Stream übertragen wurden. Thematische Schwerpunkte waren Wirtschaft, politische Zusammenarbeit, grenzüberschreitender Alltag und Identitäten, Wohnmobilität, Medienpraktiken sowie Kunst und Kultur. Die Ringvorlesung wurde in Zusammenarbeit mit der Universität der Großregion organisiert und ist im Jahr 2015 als wissenschaftliches Buch erschienen.

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Großregion SaarLorLux - variabler Gebietszuschnitt

Die Großregion SaarLorLux als politischer Kooperationsraum umfasst die deutschen Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz, die französische Region Lothringen, die belgische Region Wallonien mit ihren Sprachgemeinschaften und das Großherzogtum Luxemburg. Jedoch existieren verschiedene Vorstellungen darüber, welchen geographischen Zuschnitt die Großregion SaarLorLux aufweist. Die jeweilige Gebietsabgrenzung ist oft abhängig von Kooperationspartnern und -kontexten. Das Kerngebiet SaarLorLux geht zurück auf das Montandreieck Saarland-Lothringen-Luxemburg. Ein Gebiet, das durch Bergbau und Schwerindustrie sowie durch eine wechselhafte Geschichte und Grenzziehungen gekennzeichnet war.

Namen für die Großregion SaarLorLux

Die Bezeichnung „Großregion“ gibt keine Hinweise auf Eigenheiten der Region, sondern verweist lediglich auf eine gewisse Größe. Unklar bleibt, was damit angesprochen wird: Eine ‚große Region’ oder ein bestimmter Souveränitätsanspruch? Die Bezeichnung ‚SaarLorLux’ hingegen scheint aussagekräftiger zu sein. In einer Untersuchung wurde wenig überraschend deutlich, dass ‚SaarLorLux’ polulärer ist als ‚Großregion’. Wird die Verwendung der Bezeichnungen ‚SaarLorLux’ bzw. ‚Großregion’ anhand der „Gemeinsamen Erklärungen des Gipfels“ nachverfolgt, so ergibt sich ein diffuses Bild.

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Kurzes statistisches Porträt

Anlässlich des 12. Gipfels der Großregion (2011) haben die Statistischen Ämter der Großregion die regelmäßig erscheinende Broschüre „Statistiques en bref – Statistische Kurzinformationen“ aktualisiert. Die Informationen darin reichen von Bevölkerungsstruktur, Kultur und Tourismus, Wohnraum über Verkehr, Gesundheit, Beschäftigung bis hin zu Erwerbslosigkeit. Deutlich wird, dass Luxemburg im interregionalen Vergleich nicht immer eine gute Figur macht.

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Au Centre de l'Europe - Im Reich der Mitte 2

Das von Eva Mendgen herausgegebene Buch „Au Centre de l’Europe – Im Reich der Mitte 2“ zeichnet ein außergewöhnliches Porträt der Kulturlandschaft Großregion. Prägnante Essays von 60 Autoren, darunter auch von Christian Wille, begleiten den fotografischen Streifzug durch die grenzüberschreitende Region. Der Band wird eingeleitet mit einem Vorwort von Jean-Claude Juncker und Jean-Marie Pelt.

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Grenzen und Identitäten

Christian Wille untersucht in seinen Arbeiten Identitäten in Grenzräumen. Dabei konzentriert er sich auf alltägliche Grenzziehungen, die z. B. aus Handeln oder Diskursen hervorgehen. Solche Abgrenzungen sind konstitutiv für Identitäten und fallen nicht zwangsläufig mit politischen Grenzen zusammen. Ordnungen des Eigenen und Fremden sind auch in Grenzräumen eine Konstante des Zusammenlebens, weshalb Wille die Möglichkeit einer grenzüberschreitenden Identität problematisiert. Weitaus produktiver sei die Frage nach dem Verhältnis zwischen politischen Grenzen und  alltäglichen Grenzziehungen.

Buch - Grenzgänger in der Großregion

In dem dem Buch „Grenzgänger und Räume der Grenze“ werden Grenzgänger in der Großregion SaarLorLux erstmalig als Menschen in den Blick genommen, die Europa im Alltag leben. Es geht um grenzüberschreitende Lebens- und Erwerbsprojekte, Interkulturalität, Mehrsprachigkeit, Stereotype, soziale Netzwerke und Identitätsfragen. Daneben wird das Grenzgängerwesen historisch aufgearbeitet und zentrale Entwicklungen werden mit den wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen im Vierländereck verknüpft. Christian Wille zeichnet so ein umfassendes Porträt der grenzüberschreitenden Region und gibt neue Einblicke in den Alltag ihrer mobilen Bewohner.

Handbuch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion

Ein interregionales Autorenteam entwickelte die praktische Publikation „SaarLorLux von A bis Z“ als einen Wegweiser in die grenzüberschreitende Kooperationspraxis. Die Autoren geben damit nützliche Hilfestellungen, um sich im grenzüberschreitenden Alltag zurechtzufinden. Die Publikation richtet sich an grenzüberschreitend tätige Akteure und Institutionen auf politisch-administrativer Ebene, Stiftungen, Verbände, Schulen und Hochschulen, grenzüberschreitend tätige Unternehmen, aber auch an interessierte Privatpersonen.

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Doing Identity in Luxemburg

Luxemburg – internationaler Finanzplatz, europäisches Verwaltungszentrum, Einwanderungsland? Das Buch mit dem Titel „Doing Identity in Luxemburg“ gibt Einblicke in eine wenig erforschte Gesellschaft und Hinweise auf Identitätskonstruktionen unter globalisierten Bedingungen. Die präsentierten Ergebnisse der Identitätsforschung sind in den Themenfeldern Sprachen, Räume, Selbst- und Fremdbilder sowie Alltagskulturen anzusiedeln.

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Leben und Arbeiten in der Großregion SaarLorLux

Das Buch "Im Reich der Mitte - Le berceau de la Civilisation européenne" ist das erste, das sich grenzübergreifend mit Geschichte und Kultur,  Leben und Arbeiten in der Großregion ästhetisch ansprechend und umfassend befasst. Elf Autoren aus der Großregion und zwei Fotografen beschäftigen sich darin mit unterschiedlichen Themen der europäischen Kernregion.

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Arbeitsmarkt 2020 in der Großregion SaarLorLux

Wissenschaftler aus den Teilräumen der Großregion haben den Wandel von Arbeit und Bevölkerungsstruktur untersucht, um daraus Perspektiven für eine zukunftsorientierte grenzübergreifende Arbeitsmarkt- und Regionalentwicklung zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen einen tiefgreifenden strukturellen Wandel.

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